Sonntag, 29. Januar 2012

Eigentlich brauche ich keine neuen Projekte

Eigentlich! Es ist so, ich brauche immer so eine Art kreativer Spannung um mich herum. Man könnte auch sagen, den Druck und die Auswahl. Ich bin kein Typ, der brav ein Knäul Sockenwolle kauft und dann brav ein paar Socken strickt. Die Auswahl der Farben und Muster ist doch überwältigend, allein beim Stichwort "Socks" findet die Ravely Suchmaschine 20.041 Muster (!!!). Da könnte ich mich nicht entscheiden und wüsste nicht, welche ich denn nun stricken sollte. (...und aus welcher Farbe, welcher Wollsorte, welcher Wollmarke.....).

Es ist ein absolutes Luxusproblem, das weiss ich und bin sehr dankbar für die Möglichkeit mir auch diese Auswahl in gewissem Rahmen schaffen zu können. Wo wir schon mal bei "Rahmen" sind:


Farbaufteilung: 12Lila-26Blau-12Grün-6Blau-12Lila-6Blau-12Pink-26Blau-12Lila
Ich bin eben ich und brauche meine 10-15 offenen Projekte, die ich dann nach und nach abarbeite. Nur ganz wenige davon werden nicht vollendet. Zur Zeit habe ich 13 sog. WIPs (work in progress), siehe Bildlaufleiste rechts, da kann man die Projekte und Ihren Verlauf grob beobachten. Wer es detaillierter wissen möchte, der muss allerdings Mitglied bei Ravelry sein oder unsere Stricktreffen besuchen. Da gebe ich gerne Auskunft und habe eines davon auch dabei.

Den Webrahmen lasse ich allerdings zu Hause. Der ist selbst für den verständnisvollsten Gastwirt dann sicher doch eine Zumutung, bzw. mir fehlt eine passende Tasche für das Teil. Hier entsteht gerade ein passender Cowl (Rundschal) für die Handschuhe in Norwegertechnik (Fiddlehead Mittens).
Die feine Wolle ist diesmal einfach genommen, ich möchte gerne einen weichen Fall des Cowls.
Die geplante Länge ist 150cm.





Samstag, 28. Januar 2012

Basteltag!

Gestern war ein wunderbarer Tag, Stadtbummel und ausgiebig Kaffee trinken mit meiner Freundin und natürlich Kreatives ohne Ende. Einfach mal alle Pflichten vergessen...ach war das schön! Dafür sind doch Urlaube da. Im Bastelgeschäft vor Ort fanden wir dann eine schöne Idee für meine langweiligen Sockenbretter:


Gestern Nacht noch habe ich die Grundfarbe (Acryl) aufgetragen und trocknen lassen. Heute morgen war alles schön trocken, dann wurde mit feinstem Sandpapier drübergeschliffen, so sehen die Bretter nicht so angemalt aus. Dann mit feinem Pinsel den Staub entfernen und nun ein schöner Stempel.
Der Plan war eigentlich, es nochmal in der Kontrastfarbe zu übermalen und dann wieder zu schleifen, für den sog. Shabby Chic. Ganz ehrlich, ich finde sie so schön, dass ich mich nicht traue sie zu verändern. Die Option steht mir ja immernoch offen.

Ganz herzlichen Dank!

Heute kam der 100. Kommentar auf meinem Blog an.
Dankeschön an alle, die hier mitlesen, sich interessieren, neugierig sind und und und...
Anfangs hatte ich viele Bedenken, ob das wohl jemanden interessiert was ich so mache?
Stricke ich überhaupt gut genug? Naja und so weiter... heute weiss ich, das ist total egal und schon gar kein Grund sich Sorgen zu machen. Ich freue mich sehr, dass Ihr mich begleitet anonym wie ganz offiziell.
Schön, dass Ihr alle da seid!

DANKESCHÖN!

Ich habe mir überlegt, dass der 100. Schreiber von mir eine Original-Ravelry Kaufanleitung bekommt.
Und zwar von einer meiner Lieblingsdesignerinnen Martina Behm.
Die (hoffentlich) glückliche Gewinnerin der Anleitung für Lintilla  ist Tina von bauch-und-nasewärts!
Also viel Spaß beim Nachstricken ...

LG Netti


Donnerstag, 26. Januar 2012

Urlaubsfreuden in norwegischer Technik...

..könnte man sagen. Oder so. Mit Lesebrille und Strickfingerhut bewaffnet schritt ich in diesem Urlaub neuen stricktechnischen Ufern entegegen. Leute, das hätte ich mich früher nie getraut!
 Die Muster sehen so Ehrfurcht einflössend schwierig aus.
Ich möchte jetzt nicht sagen, sie sind einfach. Man sollte gleichmäßig stricken können und nach Möglichkeit zuvor schon mal ein ähnliches Teil ohne Farbmuster gestrickt haben. In meinem Fall also Handschuhe, also waren Daumzunahmen etc. kein Problem und ich konnte mich auf die Farben, besser gesagt, die Fadenspannung besser konzentrieren.

Ich stricke also gerade die Fiddlehead Mittens nach einer Anleitung aus Ravelry von Adrian Bizilia:


Mittlerweile ist der Hauptteil fertig und ich arbeite am Daumen.
Nachdem ich mit soviel Spaß diese Julekuler gestrickt hatte, kam mir der Gedanke es mal bunter zu versuchen. Alle Profis bitte ich um Milde, es ist ein absolutes Erstlingswerk. Bin schon sehr froh, das es bisher noch keine Löcher gegeben hat.

Eine große Hilfe ist mir dabei mein Strickfingerhut. Ich weiss dass Einige ihn nicht mögen und ihre eigenen Tricks bevorzugen, inklusive 2-händiger Fadenhaltung oder einen Faden zwischen Daumen und Zeigefinger festhalten. Für mich war es so am einfachsten, ich musste nicht auch noch eine neue Fadenhaltung lernen und der Faden weiss wo er hingehört.

Hier ist das gute Stück.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Kreativtag...oder wie aus einem Lappen eine Weste wurde.

Nach meiner gestrigen Anprobe der Weste (siehe Blog gestern) in Spe sank mir der Mut.
Es sah scheusslich aus!
Das das Teil ja nur ein Rechteck war, waren Nacken und Rücken nach dem Einschneiden der Armöcher gleich breit. Ein bischen wirkte das als hätte ich eine Mini-Kapzue gestrickt. Heute morgen aber, beschwingt von schönstem Wetter hatte ich da so einige Ideen:


Vorderansicht.


Der rote Faden war eigentlich nur als Markierung gedacht...


...sah dann aber so nett aus, dass er bleiben durfte.


Volle Rückenansicht.


Bin gerade noch am Vernähen der Hundertdrölfzig Fäden von Knöpfen und Druckknöpfen.
Ich überlege, ob ich einige Kanten noch in Rot umhäkle.

Vom Steeken (Heisst das so?) bin ich jetzt vollends überzeugt.
Habe heute die Schnittkanten kontrolliert. Schaut selbst:


Kante an der Schulter.
Kante am Rand

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