Sonntag, 22. Januar 2017

Januar 2017




Euch allen ein frohes, gesegnetes und 
glückliches neues Jahr!





Januar 2017
Das neue Jahr startete zunächst ganz unaufgeregt, mit Schnee am 02.Januar und einem Besuch im neuen Hofcafé. An Bloggen oder Podcast drehen war nicht zu denken, obwohl ich mir extra eine Woche Urlaub genommen hatte, u.a. um meine Akkus aufzufüllen. Doch es kam ganz anders.


In der 2.Woche wurde es richtig spannend:
Morgens erfüllte ich mir einen lang gehegten Wunsch und ging zum Friseur. Das war echt toll, mit Massagen, Aromatherapie und einem schönen Haarschnitt. Als ich heimkam war der Schock umso größer - am nächsten Tag fuhren wir zum ersten Mal Krankenwagen, nachdem ich 112 zur Hilfe rufen musste. Alles ging schnell und vor allem gut aus. Danke an alle Beteiligten! Was mich dazu bringt eine Schulung zum Ersthelfer zu machen. Nochmal möchte ich nicht so hilflos (unwissend) sein. 


Handwerklich habe ich nicht so viel geschafft, das musste nebenher laufen, als Überbrückung in Wartezimmern, usw. Habe in der Urlaubswoche mal schnell eben meine Bilder seit August 2016 überarbeitet, deshalb der Urlaubs-Kurzbericht im letzten Beitrag. Alle bei Ravelry neu eingestellten Bilder sind also keine Bilder aus der jüngeren Vergangenheit. 

Das erste Projekt des neuen Jahres ist Qynn, die Mütze die Ihr oben im Bild seht. Gestrickt aus dem Restgarn der Agata Jacke vom Dezember. Das Design erinnert an eine Pickelhaube, ist kinderleicht zu stricken und sitzt sehr gut. Ich wollte etwas um meine Ohren warm zu halten, denn es war in den vergangenen Tagen sehr kalt und windig. Außerdem finde ich das Design total prima - mal etwas anderes.

Auch eher nebenher habe ich mich vom Weihnachtsheft der Landlust inspirieren lassen und Granatapfel-Likör angesetzt. Anfang des Jahres war er fertig und wurde nun abgefüllt. 


Zur Zeit stricke ich an verschiedenen Projekten, je nachdem welcher Strickbeutel gerade oben liegt...heute war es der Building Blocks Shawl. Erst wollte ich ihn wieder aufribbeln, zu viele lose Enden und irgendwie nicht das was ich mir erwartet hatte. Denn ich habe beim KAL mitgemacht, wusste somit nicht, wie das Ergebnis aussehen wird. Stephen West steht für innovatives, buntes und unkonventionelles Design. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. 


Den ersten Versuch habe ich wieder aufgeribbelt, obwohl ich schon bis zum 4. Segment vorgedrungen war. Die Farben hatten sich nicht genug voneinander abgehoben, man benötigt Kontraste. Gerade bin ich im Segment 6. Das Tuch ist eigentlich einfach zu stricken, wenn man I-Cord (Kordel) und Brioche (Halbpatent) schon mal gestrickt hat. Die Anleitung ist in englischer Sprache und sehr ausführlich, es gibt sogar Videos. Man kann das Tuch in 2 verschiedenen Größen stricken, ich entscheide wenn es so weit ist. Genug Garn habe ich. 

Apropos....nicht genug Garn habe ich für den Pussy-Hat. Will unbedingt einen in Pink. Sonst wäre der heute ganz oben.... Hier mehr Infos zum Projekt: https://www.pussyhatproject.com/ 

Momentan wird es noch dauern bis ich wieder Podcasts aufzeichnen werde. Sobald ich die dazu nötige Zeit finde geht es los. Leider kann ich nicht konkreter werden, es wäre glatt erfunden. Bis dahin...

Alles Liebe für Euch!
Eure Netti



Montag, 9. Januar 2017

Vom Reisen mit dem kleinen Schiff

Die Müritz
Monatelang haben wir uns auf die Reise mit dem kleinen Schiff gefreut, geplant, beratschlagt und geträumt.  Da wir unser Schiff noch nicht so lange haben, entschlossen wir uns wieder in unser "Heimatrevier" die Mecklenburgisch-/Brandenburgische Seenplatte zu fahren. 

Nun war es endlich soweit, doch unsere kleine alte Dame ging einen Tag vor Reisebeginn kaputt. Was nun?! 

Wir beschlossen dennoch das Schiff zu packen und loszufahren, haben uns ein Hotel in Rheinsberg gemietet und wollten vor Ort, dem Hafendorf Rheinsberg, mit dem Hafenmeister sprechen. 

Glücklicher Weise wurde das Problem recht bald gefunden, ein Ersatzteil per Kurier über Nacht gebracht. Mein Mann konnte das Teil sogar selbst einbauen. 


Dann konnte am kommenden Morgen das Schiff gepackt werden:

Zuerst wurde das Rheinsberger Schloss vom Wasser aus besichtigt, eine Tradition beinahe, da wir seit 5 Jahren in diesem Gebiet Urlaub machen. Immer wieder wunderschön und nie langweilig.

Schloss Rheinsberg
Unsere weitere Route führte uns zu Boot und Meer, nach Neustrelitz, Priepert, Mirow Hafen 1, Röbel, Rechlin, wieder Mirow Hafen 2 und zurück über Boot und Meer nach Rheinsberg. wir haben wieder viele nette Menschen getroffen, herrliche Aussicht und frischen Fisch genossen, uns ausgeruht. Städtchen und Dörfer, auch ein Museum - Fliegermuseum Rechlin, war dabei. Die wundervolle Natur ringsum, z.B. habe ich einen Eisvogel  (das Blau der Flügel war so wunderschön!) gesehen, einen jagenden Fischadler direkt neben unserem Schiff... auch eine unruhige Müritz bei bis zu 1m hohen Wellen (üb-)erlebt. Ohne Seekrankheit übrigens, auch wenn alle Tassen im Schapp klirrten, das kleine Schiff ist sehr Seetüchtig.

 Manchmal spüre ich noch das sanfte Schaukeln, mit dem uns unser Schiff jeden Tag begleitet hat. 
Ich hoffe das hält noch eine Weile an.

Allen die demnächst auf Reisen gehen, noch in den Ferien sind oder bald wieder zurück kehren:
Wunderschöne erholsame Tage und eine glückliche Heimkehr!

Eure Netti

Abendstimmung am Mirower See


einem Sommermorgen,
da nimm den Wanderstab,
es fallen deine Sorgen
wie Nebel von dir ab.
Des Himmels heitere Bläue
lacht dir ins Herz hinein
und schließt, wie Gottes Treue,
mit seinem Dach dich ein,
Rings Blüten nur und Triebe
und Halme von Segen schwer;
dir ist, als zöge die Liebe
des Weges nebenher.

Guter Rat
An einem Sommermorgen,
da nimm den Wanderstab,
es fallen deine Sorgen
wie Nebel von dir ab.
Des Himmels heitere Bläue
lacht dir ins Herz hinein
und schließt, wie Gottes Treue,
mit seinem Dach dich ein,
Rings Blüten nur und Triebe
und Halme von Segen schwer;
dir ist, als zöge die Liebe
des Weges nebenher.





Sonntag, 28. August 2016

Podcast August 2016


Die neue Folge August 2016, aufgenommen an einem der heißesten Tage in Deutschland, lädt gerade hoch. Es sind wieder 3 Teile geworden - mit Traditionen breche ich nicht so schnell ;-) Ich wünsche Euch viel Spaß beim Zuschauen:

Stricken

Fertige Objekte (FO):








Projekte in Arbeit (WIPs)

  • Aventine von Carol Feller aus Dovestone DK "Rhubarb"
  • Wendel von General Hogbuffer aus Drachenwolle Sockentweed






Material/Werkzeug




Spinnen

Fertige Objekte (FO):




Projekte in Arbeit (WIPs)







Material / Werkzeug:




Sonstnochwas

Heute mit längerem Teil zum Thema Weben am Webrahmen (Rigid Heddle). Ich benutze eine Kromski Harfe 60cm und einen Ashford Rigid Heddle Loom 20cm.

War wieder zum Sommerweben in Hohebuch, jedes Jahr freue ich mich riesig darauf. 
Notiz an mich: Auf keinen Fall Garne 2 Wochen im Voraus aussuchen, das ändere ich dann sowieso noch 10mal.
Webtechnisch gesehen war es diesmal am unspektakulärsten, denn ich habe die Arbeit vom vergangenen Jahr ganz in Ruhe fertig gewebt. Danach auch wieder ohne Zeitdruck eine neue Kette aufgezogen.





Das Bild der neuen Stola muss ich Euch noch schuldig bleiben, denn wegen der Hitze sind alle Fensterläden fest zu. Es gibt zu wenig Licht für gute Bilder. Aber die neue Kette kann ich schon Mal herzeigen. Wieder eine Stola "Bäume am See"  gewebt mit einem 60er Kamm auf einer 60er Harfe. 




Clasped Weft heißt die Webtechnik, die mir nicht einfallen wollte. Übersetzt heißt das so etwas wie "umklammerter Schuss". Manchmal wird es auch "interlocking weaving" oder "saori" genannt. Ein deutsches Fachwort konnte ich dafür noch nicht finden. Das kleine Bild hier im Absatz zeigt es nochmal. Der Link führt zu einem Video.
  • Der 23. Südwestdeutsche Klöppeltag in Bobenheim-Roxheim, 24.09.2016 - bin dabei
  • Stola Sabrina wächst ganz langsam.
  • Seifenmanufaktur Brackenheim  mit Haarseifen, Deocreme und mehr
  • Zum Schluß kam ich komplett vom Thema ab, erst wollte ich es herausschneiden. Aber auch das bin ich, wir kennen uns nun schon lange genug das auch mal Weltschmerz in einen Podcast passt.
  • Hausaufgabe an alle: Bitte kiloweise handbearbeitete Wolle auf Wollfesten einkaufen, damit es sie noch ewig gibt.

Herzlichen Dank für Euer Interesse!
Alles Liebe
Eure Netti

Dienstag, 5. Juli 2016

Podcast Juli 2016

Hallo da wär' ich wieder! Hier die neuen Podcast-Stichworte der aktuellen Sendung:

Fertige Objekte (FO):










Projekte in Arbeit (WIPs)








Material






Spinnen


Fertige Objekte (FO):










Projekte in Arbeit (WIPs)



Material / Werkzeug:








Sonstnochwas


 Herzlichen Dank für Euer Interesse!
Alles Liebe
Eure Netti

Dienstag, 24. Mai 2016

Klöppelständer-Tuning



Verwendet wurde ein handelsüblicher, höhenverstellbarer Klöppelständer, diverse kleine Schraubhaken, ein schmales Holzbrett, Holzschrauben, Rundhölzer, ein Putzschwamm, zwei Gitterkörbe, ein Blumentopf, ein ausgedienter Metallkalender, doppelseitiges Klebeband, 4 Kabelbinder, Beschriftungsgerät mit transparentem Band, 2 Filzmatten, 2 Ringösen, ein altes Maßband, etwas Holzleim und Lasur.

Das hier ist die beim Arbeiten zugewandte Seite

Das ganze fing an, als ich mir die Grundschläge merken wollte, ohne einen Zettel auf das Kissen heften zu müssen. Schnell waren die Schriften am Ablagekasten angebracht. Schere, Maßband und Co. rollten neben mir auf dem Tisch herum...also noch ein paar Haken in gleichmäßigen Abständen am Kasten montiert. Sie drehten sich ganz leicht ein. Maßgeblich war das Maß der "Scherenaugen". Passt prima. Dann wurde ein Spülschwamm in der Mitte durchgeschnitten (Brotmesser) und in den Ablagekasten gesteckt. Hier passen nun die großen Umstecknadeln hinein.


Das schmale Brett aus dem Baumarkt ist etwas länger als der Ständer breit ist, damit man auch von der anderen Seite bequem z.B. eine Kaffeetasse greifen kann. An dieser Stelle habe ich gerade eine kleine Schale stehen. Das Brett ist mit 5 Holzschrauben von der Innenseite des Ablagekastens fest angebracht.
Die runden Dosen beherbergen verschieden große Stecknadeln. Damit sie nicht zufällig herunterfallen, sind sie angeschraubt (Holzschrauben).


Die Kante des Brettes ist mit einem alten Maßband umleimt, danach habe ich den ausgedienten Metallkalender als Halterung für Magneten angebracht.

Magnete braucht man irgendwie ständig, um die Nadeln beieinander zu halten. Hier parken sie, wenn nicht im Dienst.

Kann mir auch gut vorstellen hier kurze Notizen und Termine zum Klöppeln festzuhalten.

Damit man sich nicht an den scharfen Kanten des Kalenders verletzt, habe ich mit doppelseitigem Klebeband noch etwas Filz zum Schutz angebracht.

Die Mieze oben musste einfach ein. Habe einen Spinnradwächter, ein Webrahmen-Männchen und nun auch eine Klöppelmieze...ich eben.





Auf der anderen Seite des Brettes habe ich mit einem dicken Holzbohrer noch 3 Löcher in je 6cm Abstand gebohrt und kleine 9-11cm lange Rundhölzchen eingeklebt. Die Schnittkanten habe ich abgeschmirgelt und mit Nagellack verschönert. Sie dienen als Garnrollen-Halter bzw. -Abroller. Die beiden Ringösen haben Karabiner, an denen ich die Projektbeutel anklipse.


Zum Schluss habe ich die beiden Gitterkörbe mit Kabelbindern befestigt und den Blumentopf eingehängt.
Bei all' meinem Tun habe ich darauf geachtet, das der Ständer höhenverstellbar bleibt und die Gewichtsverhältnisse ausgeglichen bleiben. Z.B. die Höhe der Gitterkörbe - die dürfen nicht zu hoch sein, sonst klappt die tiefe Einstellung nicht mehr. Einfach testen.

Viel Spaß beim Nachmachen! Zeigt doch mal Eure Erfindungen!

Eure Netti