Socken gehen immer (mit)


Grüße Euch alle mit diesem Herbstbild aus dem warmen Wohnzimmer. Wo bleibt nur immer die Zeit?! Immerhin haben wir Stricker(Innen) eine Antwort auf das nasskalte und windige Wetter im November. 


Hier die Variante mit dem Eye of partridge heel.

Diese Socken sind eine Variante der Vanilla Latte Socks von Viriginia Rose Jeannes, eine kostenlose Anleitung auf Ravelry. Dankeschön! Ich stricke sie so oft, das sie mir schon zum Standard geworden ist, denn innerhalb der Anleitung gibt es mehrere Varianten für Fersen und Spitzen. So wird das Stricken nicht langweilig und ist gleichzeitig 'mindless', z.B. kommt die Anleitung mit in den Urlaub, dann habe ich gleich 9 Muster in einem dabei. Spart viel Platz. Leider nur in englischer Sprache erhältlich.





Zum ersten Mal habe ich den Eye of partridge heel ausprobiert, toll! Den mache ich wieder! Kann nicht sagen was die Entsprechung im Deutschen zu dieser Käppchenferse ist. Versetzte Hebemaschen vielleicht? Direkt übersetzt heißt es 'Rebhuhn-Augen'. Hier zeigt sich der Nachteil wenn man zu 80% internationale Anleitungen verwendet. Die Ferse wird durch das Muster verstärkt, sehr angenehm am Fuss. 


Das Garn ist aus der Pairfect Design Linie von Regia (Farbe 07117). Schönes Material, hätte aber gerne kräftigere Farben gehabt. Hätte ich in das Knäul hineinsehen können, hätte ich das Garn nicht gekauft. Jetzt bin ich aber ganz zufrieden mit den Socken, muss ja nicht immer alles leuchten. Das Foto auf der Banderole ist definitiv optimiert worden. 
Sehr bequem war die Lösung mit dem gelben Garn das anzeigt wo der neue Farbrapport beginnt. Trotzdem muss man bei klassischer Anschlagstechnik immer noch schätzen wo man die erste Masche anschlägt. Meine beiden Socken sind nahezu identisch geworden. Einen Wunsch an Regia hätte ich noch: Bitte um einen schönen Namen für Eure Farben: 07117 klingt nicht sehr poetisch. 


Stricken unterwegs
Socken stricke ich fast nur unterwegs, sie sind ja auch so schön klein - perfekt zum Mitnehmen eben. Deshalb wachsen diese Projekte zwar auch langsam aber stetig. Anders sieht es schon bei den Kleidungsstücken aus. Sobald sie eine gewisse Größe haben ist es vorbei mit dem Stricken in Wartezimmern und/oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Ab dann haben es die Projekte schwer bei mir, daheim ist immer etwas zu tun, mich da mal stundenlang hinzusetzen fällt schwer. 





Nur so kann ich erklären (glaube ich) warum das nächste Projekt 6 Jahre und das danach 3,5 Jahre benötigte. Sie sind so schön gelungen das ich im nächsten Beitrag separat über sie schreibe.

Alles Liebe,
Eure Netti



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